#36 Frederick und Alex sprechen über intermittierendes Fasten (IF) und wie es Dir dabei hilft ein bewussteres Körpergefühl zu erlangen.

Mahlzeit! Oder doch nicht?

  • Hast du auch manchmal nach dem Essen Probleme dich zu konzentrieren und wirst müde?
  • Fällst du regelmäßig in ein Mittagsloch?
  • Hast du das Gefühl zu wenig zu trinken und würdest du gern bewusster mit deinem Körper umgehen?                              

Dann ist das heutige Thema sicherlich etwas für dich! Wir sprechen heute über eine sehr natürliche und intuitive Ernährungsform, das intermittierende Fasten. Wir klären Fragen wie:

  • Was ist intermittierendes Fasten?
  • Warum macht es Sinn es auszuprobieren und zu implementieren?
  • Welche gesundheitlichen Vorteile hat Fasten generell und vor allen Dingen in unserer heutigen Zeit und dem modernen Lebensstil?
  • Gibt es wissenschaftliche Grundlagen oder ist das ganze nur esoterisches Wunschdenken?

Anhand der RARE (recherchieren - ausprobieren - reflektieren - etablieren) Methode, die wir nutzen um Verhaltensweisen für mehr Balance im Alltag zu implementieren, zeigen wir dir wie du das Fasten für dich leicht und alltagstauglich umsetzen kannst.

Ein bewussteres Körpergefühl durch intermittierendes Fasten! Vorteile und Schritte um es in den Alltag zu implementieren

  • Nach ca. 12 Stunden ohne Stoffwechselaktivierung (alles außer klarem Wasser) fährt der Körper reinigende Prozesse hoch (Autophagozytose, Apoptose), die unter anderem das Immunsystem unterstützen können und helfen können Krankheiten vorzubeugen (Diabetes, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer)
  • die Insulinsensitivität wird verbessert, was dem Körper hilft sein Energieniveau konstanter zu halten (Blutzuckerregulierung, Diabetesprävention)
  • je länger der Fastenzustand anhält, desto mehr kann der Körper Entzündungsprozesse effektiv bekämpfen
  • Da keine Energie zum verdauen von Nahrung benötigt wird berichten viele Anwender (inklusive uns 😉 ) von einer mentalen Schärfe, erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit, außerdem fallen viele wesentlich seltener in das weit verbreitete mentale Loch nach der Mittagspause.
  • Du kannst mit der Zeit wesentlich genauer spüren, was dein Körper tatsächlich braucht, bspw. lernen viele mit der Zeit Hunger von Durst zu unterscheiden.
  • Du kannst das ganze beispielsweise folgendermaßen umsetzen:
    • Setze am Anfang ein Ziel mit einer starken Intention:ein bewussteres Körpergefühl und Ernährungsverhalten etablieren.
    • Trinke morgens nur Wasser, und achte mal darauf ob der Hunger nach einer bestimmten Zeit verschwindet (dann sinkt das Hunger-Hormon Ghrelin)
    • Achte nun bewusst darauf, wann genau der echte Hunger kommt oder ob dein Körper eher nach Flüssigkeit ruft.
    • Setze dir weniger eine Uhrzeit fest wann du isst, stattdessen versuche darauf zu hören wann genau du wirklich Energie brauchst
    • Nun kannst du experimentieren: was passiert wenn du unterschiedliche Dinge isst? Brot, Müsli, Porridge, Smoothies, Paleo, vegan, Früchte, Rohkost, Keto, whatever you feel like: bekommst du mehr Energie oder wirst du träge? Kannst du dadurch ausdifferenzieren was dir wirklich gut tut und was dir eher Energie entzieht?
    • Wenn du nun Erfahrungen gesammelt hast, kannst du reflektieren und neu erlernte Strategien in deinen Alltag etablieren!

Shownotes der Folge #36 - Ein bewussteres Körpergefühl durch intermittierendes Fasten

Drei Bücher von Rüdiger Dahlke zum Thema Fasten:

  1. Das große Buch vom Fasten
  2. Bewusst fasten: Ein spiritueller Wegweiser zu neuen Erfahrungen (Peace Food, Vegane Ernährung, Wege zur Selbsterkenntnis)
  3. Kurzzeitfasten: Mit Esspausen gesünder, länger und schlanker leben