Mit dem persönlichen Schatten im Alltag umgehen

#43 Der richtige Umgang mit unserem Schatten kann im Alltag viele Konflikte beilegen: Wir haben dafür eine 5-Schritte-Formel! 

  • Hast du regelmäßig Streit über wiederkehrende Kleinigkeiten mit deinem Partner / deiner Partnerin?
  • Der Typ vor dir im Auto fährt wieder mal zu langsam und deswegen kommst du zu spät?
  • Die Schlange im Supermarkt ist gerade heute mal wieder zu lang und an der Kasse sucht Oma Müller noch nach Kleingeld um passend zu zahlen?
  • Erkennst du dich auch wie wir in manchen Situationen wieder und fragst dich, warum diese Muster immer wieder auftreten?

In vielen Situationen in denen es zu inneren oder äußeren Konflikten kommen kann können wir einen Schatten mit uns herumtragen. Dieser Schatten basiert auf einer Grundproblematik in einem Kernbereich unseres Lebens (beispielsweise unserer Arbeit, einer Beziehung, dem Urvertrauen, der Selbstbestimmung etc.) und überträgt sich in andere Situationen

Wenn wir dauerhaft zulassen, dass dieser Schatten sich in andere Bereiche breit macht, macht er uns das Leben unnötig schwer. Aber was können wir nun tun um daran etwas zu ändern? Wie bei allen Themen sind wir der Überzeugung, dass alles mit achtsamer Wahrnehmung beginnt.
Sprich durch Achtsamkeitstechniken wie:

  • Meditation,
  • Journaling
  • Gesprächen
  • Spaziergänge in der Natur
  • Yoga
  • usw.

lernen wir als erstes im Alltag unsere Gefühle, Verhalten und Denkmuster wahrzunehmen.
Danach erst können wir einen Veränderungsprozess in Gang setzen und unseren Schatten bewusst in seine Grenzen weisen. Für uns funktioniert das sehr gut nach dem (W)RARIE Prinzip, das wir in einer der letzten Folgen schon mal vorgestellt hatten:

Das (W)RARIE-Prinzip für nachhaltige Veränderung und um dem persönlichen Schatten im Alltag umzugehen: 

    • Wahrnehmen – alles beginnt mit achtsamer Wahrnehmung, hierfür kannst du dich individuell verschiedenen Techniken bedienen (Meditation, Atemtechniken, Journaling, Gespräche). Das wichtigste hierbei: Kontinuität in der Ausführung!
    • Recherchieren – Handlungsalternativen auftun, um den Status Quo überhaupt erstmal verändern zu können (“Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.” Zitat: unbekannt).
    • Ausprobieren – Im täglichen Leben Routinen verändern oder bewusst die andere Handlung vollziehen, um zu herauszufinden, was positive Veränderung bewirken kann und was sich negativ auswirkt.
    • Reflektieren – Was funktioniert und was nicht? Warum? Welche Feinjustierungen kannst du vollziehen?
    • Implementieren – Einen Plan machen und in die langfristige, regelmäßige Umsetzung gehen.
    • Etablieren – Ein nachhaltiger Einsatz über längere Zeiträume mit dem Ziel einer unbewussten Gewohnheitshandlung.

Shownotes der Folge #43 – Mit dem persönlichen Schatten im Alltag umgehen

2018-04-23T07:27:19+00:00

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