#12 So kannst du besser mit Problemen umgehen. Frederick und Alex sprechen über hilfreiche Strategien in problembeladenen Situationen. 

In dieser Folge besprechen wir den Unterschied zwischen lösungsorientiertem und problembasiertem Denken. Wie gehst du mit stressgeladenen Situationen um und, was noch wichtiger ist, wie und mit welchem Mindset und mit welchen konkreten Techniken kannst du da möglichst einfach wieder heraus kommen. Wir diskutieren das anhand von eigenen Erfahrungen, sowie Metaphern und hilfreichen Geschichten.

Beispiel: Daniel Vitalis vom „Rewild Yourself Podcast“ hat sich das Schienbein und Wadenbei in der Wildnis gebrochen. Er hat es aber geschafft sich durch lösungsorientiertes Denken aus der Situation hinaus zu manövrieren. Fokus: Da will ich hin und wie mache ich das möglich anstatt: was wäre, hätte, könnte, müsste,…Vorteil: Man kommt wesentlich schneller zum Ziel, weniger Energie wird verbraucht, mehr Lerneffekt wird erzielt.

- Metapher: Erfahrungen = Werkzeugkiste. Diese Werkzeugkiste als Tool sehen und nutzen!

- Bewusst machen: Stressoren bieten Chancen aber auch Risiken!

- Das Mindset entwickeln mit Situationen bewusster umzugehen, Verantwortung zu übernehmen und weniger abzugeben.

3 direkte Handlungsschritte in einer Problemsituation:

1.) Situation akzeptieren

2.) Vertrauen in sich selber entwickeln 

3.) Bock auf Lernen

4 konkrete Tipps um langfristig den Umgang mit Problemsituationen zu trainieren:

1.) Like-minded Personen um einen herum versammeln btw. aufsuchen

2.) Von Jammer Leuten distanzieren.

3.) Täglich meditieren

4.) Realisieren: Veränderung tut manchmal einfach weh. Man muss sich mit seiner „Unperfektheit“ auseinander setzten. Realisieren dass das nicht schlimm ist.

Wichtig: Regelmäßig trainieren um anders in Problemsituationen zu reagieren. Sich umprogrammieren, neue Synapsen verknüpfen. Man kann sich ändern, das Gehirn ist plastisch/ formbar. Veränderung ist notwendig. Auf die Signale des Körpers hören! Perry Nickelson von www.stopchasingpain.com sagt:  „Pain is an action signal" (not a measurement of damage!” (Originalzitat von Lorimer Moseley)

Weisheit des Indianers:

Kampf zwischen dem bösen, schwarzen und dem guten, weißem Wolf. Wer gewinnt? Der Wolf, den man füttert. -> Yin-Yang, keiner sollte zwangsläufig dominieren, denn nur wenn auch der “dunkle” Wolf da ist, wissen wir was hell ist, und können so zur Balance finden.

So kannst du besser mit Problemen umgehen - Shownotes:

So kannst du besser mit Problemen umgehen - Transkript:

A: Moin, wir sind hier wieder bei den Mindpreneuren mit dem Frederick, moin.

F: Jo, hi. Grüß dich!

A: Und mit dem Alex. Ja, wir haben wieder eine schöne Folge für euch am Start mit einem guten Thema. Und ihr müsst dazu wissen, wir fangen meistens immer an zu skypen und dann entsteht ein Thema eigentlich aus dem Gespräch heraus, was uns gerade in dem jetzigen Moment auch sehr beschäftigt. Und ich glaube das ist auch wichtig, weil dann einfach ein gewisses Feuer auch hinter der Diskussion auch für die Podcast-Folge steht. Und in dem Fall heute ist es so, da wollen wir lösungsorientiertes Arbeiten gegenüberstellen mit einem Arbeiten, was sich nur auf das Problem fixiert. Also Lösungsorientiert vs. Problemorientiert. Und ihr kennt das ja, oder Du kennst das ja vielleicht, dass es einfach mal Situationen im Leben gibt, die extrem ungemütlich sind, dass man da sehr aus der Fassung gelockt wird. Und dann gibt es immer, ja, so zwei krasse Wege, die man dann in dem Moment einschlagen kann. Schaut man dann mehr so auf – ok, alles klar, wie kann ich die Lösung finden und wie kann ich mich aus der Situation herausmanövrieren? – oder lege ich den Fokus nur auf das Problem und hänge mich eigentlich mehr oder weniger daran auf. Und da wollen wir jetzt drüber diskutieren, auch anhand von Beispielen und Metaphern, die wir mit reinbringen wollen, um dem Ganzen mal so ein bisschen auch ein Bild zu geben, und da würde ich sagen, Frederick, du hast da eine extrem coole Metapher auch gerade in der Diskussion erwähnt und die gekoppelt an eine persönliche Erfahrung und da würde ich sagen, ja, lass uns da mal dran teilhaben.

F: Ja, also ich habe, das ist nicht nur eine Metapher, sondern das ist tatsächlich schon mit Sicherheit das ein oder andere Mal passiert in der Wirklichkeit. Ich habe in einem anderen Podcast gehört, dass demjenigen als er hiken war, also wandern war in der Wildnis und relativ weit weg auch von der, ich sage mal „Zivilisation“, dass der sich da Tibia und Fibula, das heißt das Schien- und das Wadenbein bei einem Sturz gebrochen hat.

A: Kurze Frage. Welcher Podcast und über wen sprichst du da?

F: Ich spreche über Daniel Vitalis und „ReWild yourself“ und der hat dann eine Story geteilt, eben wo ihm das Ganze passiert ist und dann eigentlich auch direkt erwähnt – na ja, was machst du dann in dem Moment? Scheiße, ist passiert. Du hast dann im Endeffekt zwei Optionen. Entweder du fängst halt an zu weinen und sagst so – oh, mein Bein, es wird nie wieder so sein, wie es vorher ist –, aber das funktioniert in dem Moment gar nicht. Und das machst du in den meisten Fällen, in so einer Überlebenssituation machst du das ja auch nicht. Sondern was machst du? Du denkst dir – ok, shit happens, das tut scheiße weh, aber wie komme ich jetzt am schnellsten dahin, wo mir geholfen wird? Das heißt du fokussierst dich gar nicht darauf – ok, das ist in irgendeiner Art und Weise kaputt, wird das wieder ganz werden, kann ich jemals wieder richtig laufen? Das tut scheiße weh, wann wird das aufhören? – und so weiter, sondern du denkst wirklich nur daran – da will ich hin, wie mache ich das möglich? Das ist natürlich eine krasse Überlebenssituation erstmal, wenn du weit weg bist von der Zivilisation. Jetzt sind wir heutzutage aber auch in einer Gesellschaft, wo wir relativ oft und relativ lange relativ viel Stress auch ausgesetzt sind durch immer wieder neue Probleme, denen wir im Alltag begegnen, die auch teilweise auf uns einprasseln, wo wir dann ganz viele solcher, ich sage mal, eigentlich physiologisch Überlebensentscheidungen treffen müssen. Und wenn ich dann in diesen Situationen eher den Pfad wähle des – ok, gut, was jetzt? Wie kann ich das Problem lösen? –, anstatt sich zu sehr darauf zu fokussieren, was denn eigentlich für ein Problem los ist und was denn für Konsequenzen dabei rumkommen könnten und, und, und, dann schaffe ich es natürlich wesentlich schneller, zum Ziel zu kommen, wesentlich weniger Energie zu verbraten und dementsprechend auch wesentlich mehr aus der Situation zu lernen, weil ich dann eigentlich eine Strategie, ein Prinzip eigentlich verinnerlicht habe, was ich für zukünftige stressige Situationen, Probleme wieder anwenden kann. Und diese Metapher, die ich dann gebracht habe, das war ja im Endeffekt so ein bisschen die Werkzeugkiste, die ich im Laufe meines Lebens zu Problemlösungen eigentlich erweitere. Genau.

A: Das ist eine unglaublich geile Metapher, ich will eine Sache einwerfen, die mir jetzt gerade aufgefallen ist. Und zwar, wenn du halt irgendwo in der Natur draußen bist und du brichst dir irgendwas oder du kommst nicht weiter und hast einen Überlebenskampf, dann ist es natürlich viel einfacher, dass man halt lösungsorientiert denkt, weil man dazu gezwungen ist. Und da müssen wir ein bisschen differenzieren, was natürlich heute in der Gesellschaft einfach wieder der Fall ist und dann sind wir wieder beim Thema der Mindpreneure, ich kann es nur immer wieder sagen in jeder Folge, nämlich ein bewussteres Leben zu führen, dass man eigentlich in diesen alltäglichen Situationen, wo es vielleicht gar nicht so offensichtlich ist, dass man in so einer Situation feststeckt und eigentlich viel besser Lösungsorientiert an die Sache rangehen kann, anstatt sich einfach nur auf das Problem zu fokussieren, dass man da erstmal Bewusstsein für entwickelt.

F: Ich meine überleg mal. An sich die Situation, deswegen habe ich die auch gebracht, diese Überlebensstrategie, die dann automatisch passiert, das ist das, wie wir uns als Homo Sapiens wirklich nicht nur tausende, nicht nur zehntausende, sondern hunderttausende Jahre eben auf der Welt rumbewegt haben, ja? Also wir sind mindestens zweihunderttausend als Spezies, vielleicht sogar nach neueren Erkenntnissen dreihunderttausend Jahre auch in irgendeiner Art und Weise hier auf der Erde und ein Großteil des Ganzen war wirklich diese Situation. Und gerade deswegen haben wir auch Stressreaktion, dass wir auf eine bestimmte Art und Weise reagieren, ja, dass unser Körper dann höhere Leistung vollbringen kann. Dass wir dann auch in irgendeiner Art und Weise Lösungsorientiert automatisch auch handeln. Und wir sind erst seit sehr, sehr kurzer Zeit, wirklich erst innerhalb des letzten halben Jahrhunderts, Jahrhunderts oder so in eine Zeit reingekommen, wo extrem viele neue Stressoren, für uns unbekannte Stressoren auch, sich entwickelt haben, die viele Chancen bieten, die aber auch hohe Risiken bieten. Deswegen gibt es immer, meiner Meinung nach auch immer mehr, ja, ich sage mal den Trend zum Beispiel zu Mindfullness, auch das, was wir machen entwickelt sich ja auch aus einem Bedürfnis heraus, dass wir wirklich die Notwendigkeit sehen, dass man sich bewusst damit auseinandersetzt, was eigentlich im Leben mit einem passiert und wie man eben Strategien entwickeln kann, wie man Werkzeuge für sich selber finden kann, um da in irgendeiner Art und Weise gut mit umgehen zu können. Und das heißt unsere Reaktionen auf Stress sind eigentlich basierend auf genau diesen Situationen – ich breche mir einen Knöchel in der Wildnis, wie komme ich zurück zu meinem Tribe? – oder – da kommt –, diese Metapher gibt es immer wieder – ein Säbelzahntiger –, aber ich denke es ist auch ganz anders, vielleicht auch eine ganz andere Gruppen von Menschen, mit denen man sich bekriegt hätte oder so etwas, ne? Und diese Reaktion, die haben wir heutzutage auch noch und die passieren aber ganz oft am Tag. Und dementsprechend ist es da unglaublich sinnvoll, wenn man langfristig denkt, sich eher auf die Lösung zu fokussieren, um dann im Endeffekt, ja, wesentlich weniger negativen Stress dauerhaft zu haben.

A: Absolut, absolut. Und was denke ich auch noch wichtig ist, dann zu erwähnen, du sagtest, dass man in der heutigen Zeit einfach auch dieses Bewusstsein entwickelt, mit Situationen umzugehen und einfach auch zu realisieren, welchen Stressfaktoren bin ich jetzt gerade ausgesetzt. Ich glaube darum ist es halt wichtig, auch dieser Trend, warum machen wir, also, Trend, ich sage Trend, es ist kein Trend, aber wir machen diesen Podcast einfach auch, weil wir, ich würde sagen, auch so eine Art Sparring Partner sind. Also wir machen uns gegenseitig auch aufmerksam darauf so – alles klar, du pass auf, hier bin ich mit einer Situation konfrontiert gewesen – oder – hier hatte ich ein Problem, da bin ich so mit umgegangen – und dann hat der andere wieder einen Lösungsansatz oder einen Vorschlag für und so entwickelt man zusammen eigentlich eine Art, ja, stärkeres Bewusstsein und kann so halt in den Situationen, denen man im Alltag auch ausgesetzt ist, ganz anders agieren. Und das ist ja auch so ein bisschen unsere Mission, da halt anderen Leuten auch und Dir, Hörer, auch vor allen Dingen auch Input zu geben und zu gucken – alles klar, was kann ich in der Situation vielleicht machen, vielleicht habe ich auch nochmal einen Input und schreibe den euch – und das ist halt wichtig. Ich würde jetzt gerne mal andocken an eine Situation, die dir im Alltag da passiert ist, damit das so ein bisschen greifbarer wird einfach auch für den jetzt in 2017 lebenden Podcast-Hörer.

F: Also ich bin ja als Physiotherapeut tätig und ich habe natürlich, also ich glaube keiner meiner Kontakte, meiner Klienten, hat in irgendeiner Art und Weise Schmerzen, ne? Und dementsprechend dadurch auch vielleicht die ein oder andere kleinere oder größere Einschränkung.

A: Ja.

F: Und ich weiß das auch selber aus persönlicher Erfahrung, dass ich, ja, nicht nur mal durch Verletzungen oder so ein paar Wochen oder so Schmerzen oder Einschränkungen, sondern auch wirklich auch über Jahre auch selber was das betrifft Schmerzen, chronische Schmerzen und auch Gesundheitsprobleme gehabt habe und teilweise eben auch immer noch da, ich sage mal, gegen ankämpfe. Und im Laufe der Zeit habe ich eben gelernt, genau diesen Werkzeugkoffer zu füllen und auch tatsächlich zu benutzen. Und ich weiß, wie es sein kann, aus eigener Erfahrung, aber auch aus dem Kontakt mit anderen Menschen, stell dir vor, du hast aus welchen Gründen auch immer, hast du wirklich jeden Tag, du stehst auf und dein Rücken tut dir weh, ne? Das ist nervenaufreibend, das ist kräftezehrend und das zieht natürlich den Fokus erstmal dahin, weil es etwas ist, was dir immer wie ein kleines Männchen hinter dem Kopf einfach so dahin schlägt und sagt – dot, dot, dot, dot, da tut was weh, da ist irgendwas nicht in Ordnung –, ne? Und das hat natürlich eine Zeitlang gedauert und viel trial and error, aber konkret habe ich das im Endeffekt so gemacht, dass ich ganz viel versucht habe, im sowohl körperlichen Bereich auszuprobieren, zu reflektieren, Dinge auch wegzulassen, neue Dinge hinzuzubringen, aber auch auf der mentalen und psychischen, aber auch emotionalen Ebene, daran zu arbeiten, auch unter anderem in dem Austausch eben mit dir, aber auch im Austausch mit anderen Menschen, um da im Endeffekt zu Erkenntnissen zu gelangen und dann auch Entscheidungen zu treffen und anders zu handeln. Also wenn Du jetzt als Hörer vielleicht auch Probleme in irgendeiner Art und Weise mit Schmerzen oder so hast, ja? Dann ist es unglaublich wichtig, sich unabhängig zu machen und seinen Werkzeugkasten auszubauen. Und das ist transferierbar auf alle Ebenen im Alltag, ja? Ob es jetzt in irgendeiner Art und Weise Schmerzen sind oder wenn du in einen neuen Job kommst und du wirst mit neuen Herausforderungen in irgendeiner Art und Weise konfrontiert, weil du Situationen noch nie in der Art und Weise gemacht hast, dann ist es wichtig, sich jedes Mal auch in irgendeiner Art und Weise zu fragen – ok, welche Ressourcen habe ich? Habe ich dabei vielleicht jemanden, mit dem ich mich austauschen kann? Und was von den Ressourcen – und damit meine ich alles, ob das jetzt solche Werkzeuge sind oder auch Menschen, mit denen man sich austauscht – kann ich benutzen, um zu einer Lösung von dem Problem zu gelangen? Das heißt wer oder was kann mir dabei helfen, um dahin zu gelangen? Um mal ein konkretes Beispiel zu geben für mich für die Schmerzproblematik war es einfach wichtig, in die Aktion zu gelangen, mich nicht, also ich bin auch in Behandlung gewesen, weil, ich sage das auch ganz ehrlich, kein Mensch kann alles wissen, auch in einer bestimmten Domäne nicht. Nur weil ich Physiotherapeut bin heißt das nicht, dass ich nicht auch in irgendeiner Art und Weise gesundheitliche, körperliche Probleme haben kann. Und ich habe dann aber im Laufe der Zeit wirklich angefangen, immer mehr und mehr mir selber zu vertrauen, Dinge auszuprobieren und die Verantwortung zu mir hinzuziehen. Nicht die Verantwortung wegzuschieben, sondern zu sagen – hey, du bist derjenige im Fahrersitz, du bist hinter dem Steuer und was kannst du jetzt in der Situation konkret machen – wenn mir beispielsweise der Rücken morgens wehgetan hat nach dem Aufstehen – was kann ich jetzt machen, damit es sich ändert? So und meine Form des Umgehens war im Endeffekt, dass ich angefangen habe, immer mehr auch andere Bewegungsstrategien auszuprobieren und zu gucken, wie sich das Ganze dann im Laufe von ein paar Wochen halt entwickelt. Und natürlich gibt es kein einziges Werkzeug, was sage ich mal, also es gibt kein quick fix, es ist egal wofür. Wenn man einen quick fix hat, dann hat es immer einen Nachteil und zwar ist es dann meiner Meinung nach auf Kosten der Qualität oder es sorgt dafür, dass es irgendwie eine Abhängigkeit gibt. Aber das Wichtige ist denke ich, Vertrauen ins sich selber zu haben und auch das Vertrauen zu haben, dass man auch etwas ausprobiert, Fehler machen kann und dadurch aber auch lernt, wie man in den zukünftigen Situationen einfach besser damit umgehen kann. Und ich kann da jedem, also Dir als Hörer, Hörerin nur Mut machen, dich da selbst in die Verantwortung zu nehmen bei welchen Problematiken auch immer, ob es jetzt in einer Beziehung ist, ob es jetzt in einem Arbeitsverhältnis ist, ob es jetzt im sag ich mal, ob du jetzt irgendwelche Schmerzen oder Einschränkungen oder so etwas hast, es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten, sich zu informieren, sich auszutauschen. Alex und ich, ich meine wir sind jetzt ein paar Kilometer auseinander, aber trotz alledem haben wir die Möglichkeit, so in Kontakt zu treten und uns über solche Dinge auch auszutauschen. Das heißt, das auf jeden Fall zu nutzen, um für die Zukunft eben wirklich Lösungsorientiert zu sein.

A: Ich finde du hast da einige Sachen gesagt mit einem unglaublichen Mehrwert. Das möchte ich jetzt einmal nochmal koppeln an dieses lösungsorientierte Denken und ich möchte es auch ein bisschen runterbrechen. Also das ist ja das Thema dieser Folge Lösungsorientiert vs. Problemorientiert, bevor ich aber darauf einsteige möchte ich noch eine kleine Definitionssache noch einwerfen. Problemorientiert ist ja an sich als Wort erstmal gar nicht schlimm, gar nicht schlecht, weil wenn der Unternehmer nämlich Problemorientiert denkt, dann schafft er Lösungen für seine Kunden. Also problemorientiertes Denken jetzt an sich von der reinen Definition her ist total gut. Wir besprechen das hier gerade und ich glaube das ist wichtig, das hier noch einmal zu sagen, in einem anderen Kontext, ne? Wenn wir sagen Lösungsorientiert vs. Problemorientiert. Eine Situation, in der Du dich befindest als Hörer jetzt oder in der wir uns befinden und wie gehst du damit um? Gehst du Lösungsorientiert an die Sache ran oder gehst du Problemorientiert an die Sache ran? Und das jetzt mal runterzubrechen ist ja eigentlich zum einen, wenn du Problemorientiert dann an die Sache rangehst, dann bist du meistens jemand, der viel jammert. Und das ist jetzt einfach ganz banal und simpel runtergebrochen, aber man sieht es immer wieder und überall, Leute, die ein Problem haben, Leute, die unzufrieden sind mit einer Situation sind, den fällt es oft auch leicht, zu jammern. Weil jammern ist einfach, weil beim Jammern findet man ganz oft auch Kompagnons, die mitjammern und dann regt man sich auf über eine Situation und das ist immer der einfache Weg. Der Weg, der ein bisschen schwieriger ist, ist immer der lösungsorientierte Weg, für den man auch ein paar Skillsets entwickelt haben muss, dann ist das diese Toolkiste wie du sagst, Frederick, die du beschrieben hast, die man irgendwo auch in Anwendung bringen muss. Und da will ich jetzt nochmal auf ein paar Punkte eingehen, die du gesagt hast. Und zwar, wenn du Lösungsorientiert an eine Sache rangehst, ist es jetzt bei Schmerzen, ist es bei einem neuen Job und so weiter, bei denen du in ungemütlichen Situationen bist, ne? Vielleicht auch raus aus deiner Komfortzone musst. Ist es dann vielleicht einmal auch zu sagen – ich habe ein Vertrauen in mich selber – und das hast du gerade gesagt, ne? Und dass es auch nicht Schlimm ist, Fehler zu machen, sondern eigentlich auch, und das ist jetzt ein Begriff, den ich noch dazu werfen möchte, es zu akzeptieren, dass man in dieser Situation ist. Ich glaube das sind zwei ganz wichtige Punkte, erstmal zu sagen – alles klar, ich akzeptiere die Situation, die ist schwierig, ich habe aber Vertrauen in mich selber – und dann kommt ein dritter Punkt, ich glaube die sind in einer Kette auch so aufzureihen, und zwar – ich habe Bock auf Fortschritt, ich habe Bock auf Lernen und ich bin bereit, da eine Lösung für zu finden – anstelle nur rumzujammern. Und das ist so ein bisschen glaube ich der Kern, den wir hier so besprechen wollen, oder?

F: Ja, du sagst da echt was sehr, ja, ich denke womit sich dann jeder in irgendeiner Art und Weise auch identifizieren kann, das allererste ist wirklich, das wahrzunehmen und zu akzeptieren. Die Situation ist nun mal jetzt so, ja? Es ist etwas Vergangenes, was passiert ist, lässt sich auch nicht ändern. Ich kann eben nur gucken, was ich jetzt machen kann, um daraus eine bestimmte Sache zu machen. Um zurückzukommen zu dieser ganzen Schmerzgeschichte, ja? Ein Mentor von mir, Perry Nickelston von stopchaisingpain.com, der, ich weiß nicht ob es von ihm kommt, aber der hat gesagt „pain is an action signal“ und ich glaube das kann man auch transferieren auf nicht nur den körperlichen Schmerz, wobei ich eigentlich mittlerweile dazu auch übergegangen bin, körperlichen und emotionalen, aber auch psychischen Schmerz wie auch immer, nicht mehr voneinander zu trennen, weil das eine das andere auch bedingt, ja? Und auch verstärken oder verringern kann. Und „pain is an action signal“ heißt im Endeffekt, dass du etwas wahrnimmst, was dir sagt – das ist nicht gut so, ändere bitte etwas daran, mach etwas anders, egal erstmal was, aber mach etwas anders, weil so wie es jetzt ist, kann es nicht bleiben. Und ich glaube in so einer Situation, stell dir vor du bist im Arbeitsalltag oder so, in einer Situation, wo du tatsächlich eine neue Herausforderung hast, ein neues Problem, du musst dir eine Fähigkeit aneignen oder eine Entscheidung treffen oder wie auch immer, die du noch nicht getroffen hast oder das du noch nicht kannst. Das hat auch in irgendeiner Art und Weise etwas mit einem Schmerz zu tun.

A: Absolut.

F: Weil du musst auch erstmal akzeptieren, ja, du hast das noch nie gemacht und das tut dann vielleicht auch erstmal weh in irgendeiner Art und Weise und das ist aber auch gut, weil das, was du gesagt hast, was kann ich denn dann machen, um im Endeffekt eine Veränderung, ein Wachstum auch anzuregen?

A: Ja.

F: Dann diesen Input, den dieser Schmerz in Anführungszeichen, pain eigentlich gibt zu nutzen, um daraus eine Veränderung, Verbesserung zu holen. Ja ich sage dir ganz klar abschließend, wenn ich die chronischen Schmerzen nicht gehabt hätte und diese Erfahrung nicht gemacht hätte, dann wären wir niemals hier, wo wir jetzt sind. Never ever.

A: Also, ich habe das in der Form nicht so erfahren, also nicht so auf der intensiven Ebene wie du. Aber da werden wir glaube ich auch nochmal eine separate Folge drüber machen, eine separate Podcast-Folge, weil wenn wir da tiefer eintauchen, das auch nochmal einen extremen Mehrwert gibt. Was du gesagt hast aber ist auch total geil. Es gibt einfach Schmerzquellen auf verschiedenen Ebenen. Einmal auf einer mentalen Ebene und auf einer körperlichen Ebene. Auf einer körperlichen Ebene entsteht das meistens dann, wenn man, wenn was auf der körperlichen Ebene passiert, ist es dann eigentlich schon kurz vor 12, dann muss man dann wirklich schauen – alles klar, ist da vielleicht auch etwas unterschwellig in meinem Leben, was ich wirklich verändern muss? –, auf einer mentalen Ebene erreichen uns solche Schmerzfaktoren öfter, häufiger am Tag, im Alltag auch, ne?

F: Ja.

A: Und das ist halt auch eine Sache, die kann man dann oder die kannst Du Hörer auch im Alltag mal probieren, schneller und einfacher zu identifizieren und dann einfach auch zu trainieren, wie reagiere ich darauf? Und dass man auch einfach realisiert – alles klar, ich akzeptiere das jetzt, ich habe Vertrauen in mich selber und vielleicht – und das klingt jetzt vielleicht sogar ein bisschen überspitzt –, aber ich entwickle ein Gefühl, dass ich das, diesen mentalen Schmerzfaktor auch irgendwo geil finde. Weil wenn man das schafft und sagt – alles klar, boah, irgendwie bin ich jetzt gerade in einer Situation, die macht mich total wirr, da habe ich echt ein Problem, ich muss hier rauskommen, aber ich habe total Bock, jetzt da eine Lösung für zu finden. Und wenn man das trainiert, und das kann man Step by Step in jeder Situation, die einem da auf den Lebensweg geworfen wird, da kann man dann ganz anders und auch lösungsorientierter an die Geschichten rangehen. Also ich möchte da vielleicht auch nochmal abschließend auf eine Situation verweisen, dir wir zusammen hatten. Und zwar, ihr habt ja vielleicht die letzte Podcast-Folge gehört und zwar, da hatten wir meine Master-Final-Presentation, wo wir ja diesen sogenannten ersten Life-Podcast gemacht haben, wo wir uns über Musikindustrie unterhalten haben und alles, was mit der Band passiert ist. Bevor diese Präsentation gestartet ist, also so ziemlich eine halbe Stunde, viertel Stunde davor haben wir das Intro aufgenommen, danach haben wir das Outro aufgenommen, aber als wir das aufgenommen haben, du musst lachen, ne?

F: Ja, ich muss lachen. Na ja.

A: Alles schiefgegangen, was hätte schiefgehen können. Mein Programm, mit dem ich das aufnehme auf dem Mac, ist komplett abgeschmiert, kein Plugin hat mehr funktioniert, nichts. Wir konnten kein Audiosignal aufnehmen, gar nichts und das war ungefähr eine halbe Stunde vor der Präsentation selber. Und dann auch mit den zwei Mikrofonen, die wir anschließen wollten, was immer so gut geklappt hat, auch als wir in Berlin waren, das hat natürlich da gar nicht mehr geklappt so und da hat die Zeit schön gegen uns gearbeitet und das war richtig, richtig ungemütlich. So, in der Situation hätten wir eine Sache machen können und zwar uns beide volljammern und sagen – och scheiße, natürlich –, natürlich denkt man dann in dem Moment – ja, das passiert natürlich jetzt genau in so einer Situation –, aber da sind wir glaube ich relativ ruhig geblieben, weil wir natürlich auch die Tools entwickelt haben, um da auch ruhig zu bleiben und das zu erkennen.

F: Ja. Du hast ja im Endeffekt dann wirklich direkt geguckt – was kann ich jetzt genau machen, ok, ich habe die Option, ich kann neustarten, ich kann die Sachen entkoppeln, ich kann sie wieder dranmachen –, all die Möglichkeiten, die du selber konntest, hast du runtergerattert, und dann war es dann der Moment – ey, ich muss jemand anderes finden, der mir helfen kann.

A: Genau, weil nichts hat funktioniert. Genau, dann bin ich runtergelaufen, das war in der Musik-Uni bei uns, und hab mir da einen Musikproduzenten-Student gesucht, der mir da irgendwie helfen konnte. Das war ein Häkchen, was wir falsch gesetzt hatten und danach hat alles wieder funktioniert. Und dann in der Präsentation selber auch ging mit dem Beamer von vorne und hinten nichts, weil auch nicht das richtige Kabel am Start war. Wir haben ungefähr, weiß ich nicht, vor 50, 60, 70 Leuten diese Präsentation geführt, es war halt wirklich eine öffentlich zugängliche Präsentation auch, wo viele Zuschauer auch da waren, und da musste die komplette Crew von der Uni da nochmal los und einen komplett neuen Beamer organisieren, weil das alles so nicht funktioniert hat. Und in den Situationen, da war dann auch einfach wichtig zu sagen – alles klar, ich habe das Vertrauen, dass das in Order kommt, hier arbeiten eine Menge Leute daran, dass das jetzt gerade möglich wird – und zu akzeptieren, dass die Situation so ist wie sie ist. Und ich hatte auch cooles Feedback noch bekommen von Leuten, die gesagt haben – Alex, wie ruhig du da geblieben bist in der Situation, das fand ich beeindruckend –, aber das kommt auch dadurch, weil ich wusste, Frederick, du bist am Start, die Leute, die in dieser Panel-Diskussion mit am Start sind, die sind auch alles fähige Leute, die in so einer Situation ruhig bleiben, also es ist schon wichtig, sich halt auch in einem Umfeld zu bewegen, wo man weiß – alles klar, hier sind Leute um mich herum, die ticken genauso wie ich, hier stresst keiner den anderen, diese Situation kann jeder irgendwo einordnen – und das macht auch nochmal viel her. Darum ist es wichtig, dass Du jetzt gerade diesen Podcast auch hörst und auch andere Podcasts hörst und Bücher liest von Leuten, die auch in demselben Mindset unterwegs sind und das dann auch einfach zu probieren, in das Leben zu implementieren und sich halt nicht nur mit solchen Jammer-Leuten zu umgeben. Wir wollen ja jetzt etwas Konkretes mitgeben für Dich als Hörer und wenn man es so einfach wie möglich runterbricht würde ich sagen: Umgib dich mit Leuten, die ähnlich Lösungsorientiert, das muss nicht immer genau gleich Lösungsorientiert sein, aber ähnlich Lösungsorientiert an Sachen rangehen. Gerade anders ist auch nochmal wichtig, weil dann kann man viel lernen voneinander. Und einfach diese Jammer-Mentalität und Leute, die nur jammern, also diese Leute entweder nicht in seinem Umfeld zu haben, und wenn man sie hat, dann auch mal offen zu sagen – so du, pass auf, ich habe hier einfach keinen Bock mitzujammern und entweder du stellst das jetzt ab oder wir beenden das Gespräch.

F: Oder, man kann das dann auch so machen, ganz viel von dem Jammern, ach, das ist so multifaktoriell, ich glaube vielen Leuten ist das überhaupt gar nicht bewusst, die haben diese Strategien von Anfang an eingeimpft bekommen und das ist halt deren Art und Weise, zu positiven Gefühlen auch zu kommen. Du jammerst, jemand anders jammert mit, du kriegst Bestätigung, alles klar. Und es ist natürlich wesentlich leichter als durch den Schmerz einer Veränderung tatsächlich durchzugehen. Veränderung tut auch einfach weh, weil du musst dich mit deiner eigenen Un-Perfektheit auseinandersetzen und dann auch noch wirklich zu sagen, wenn du dieses Bewusstsein hast und wahrnimmst, da ist irgendwie jemand, der jammert, denjenigen auch in irgendeiner Art und Weise nicht bloßzustellen, sondern wirklich einfach neugierig zu fragen – was du jetzt gerade machst, merkst du das? Ändert das jetzt irgendetwas an der Situation? Was kannst du denn jetzt konkret hier daran machen, damit das, was du jetzt gerade bemängelst, in irgendeiner Art und Weise anders wird? – und so bringst du denjenigen vielleicht ohne vor den Kopf zu stoßen auch dazu, mal nachzudenken, was natürlich auch wertvoll sein kann. Wer weiß, was sich vielleicht auch für eine Diskussion auch daraus entwickelt. Aus meiner Erfahrung sind viele Menschen einfach wirklich in so einem, ja, in so einem Rad, in so einem Hamsterrad drin und da muss auch einfach mal einer kommen, der sagt – stopp, es geht auch anders, setz da mal deinen Kopf ein, du hast da was zwischen den Ohren – und das kann auch wirklich gut funktionieren, man muss nur erstmal das Bewusstsein und dann auch die Akzeptanz in irgendeiner Art und Weise üben.

A: Genau, und realisieren, vielleicht auch nochmal abschließend, wir sagen jetzt 10 Mal abschließend, aber wir haben immer noch mal was dran zu koppeln, aber einfach weil es so ein spannendes und interessantes Thema ist und glaube ich wichtig für Dich auch als Hörer, wenn Du Dich für diese Thematik interessierst, dann ist das hier glaube ich gerade so eine Schlüsselfolge auch. Dass man realisiert, wenn du durch diesen Schmerz durchgehst, der ja wehtut, und dann zu einer Lösung kommst, anstelle zu sagen – ich gehe diesen quick Weg und jammere und suche mir Mitjammerer und habe dadurch ein gutes Gefühl –, sondern wenn man durch diesen Schmerzprozess durchgeht und dann zu einer Lösung kommt, das Gefühl oder diese Dopamin-Ausschüttung, die man dann hat im Körper und das Gefühl, was man dadurch kreiert ist eigentlich nochmal ein viel stärkeres positives Gefühl, als wenn man sagt – ich jammere jetzt über alles. Und wenn man diese Erfahrung häufig genug macht, trainiert man sich darauf und programmiert man sich auch darauf, immer diesen Weg zu gehen. Und das ist einfach Training. Training, Training, Training und in Kombination mit den richtigen Leuten um dich herum, absoluter Mehrwert und eine absolute Bereicherung für das Leben. Und wir wollen auch gar nicht sagen, dass wir jetzt schon so die Weisheit gefressen haben, aber das sind auf jeden Fall Erfahrungen, die wir jetzt in der letzten Zeit auch so zusammen gemacht haben und vielleicht kommen da auch nochmal Situationen, durch die wir durchmüssen, die einfach nochmal viel schwerer sind, also man hört ja nicht auf mit dem Wachsen und dem Lernen. Und vielleicht machen wir in einem halben Jahr eine Folge über genau dieselbe Thematik nochmal mit ganz anderen Komponenten, aber das ist jetzt Stand Juni/Juli 2017 und wir schauen mal, wie die Reise da weitergeht.

F: Wo du gerade gesagt hast Weisheit. Ich habe da eine, ich glaube wirklich jetzt abschließende, Weisheit und die passt glaube ich, also da kann man im Endeffekt das, was wir jetzt gerade eben, dieses Problemfokussiert oder Lösungsfokussiert denken und handeln, kann man ganz gut auch in diesem Gleichnis beziehungsweise dieser Weisheit auch wiederfinden. Das ist die Weisheit eines Indianers, ich weiß nicht ob ich es jetzt 100 prozentig richtig hinbekomme, aber vielleicht kennst du, Alex, oder Du, Hörer oder Hörerin, das Ganze auch. Es geht darum, dass ein Indianerhäuptling seinem Sohn folgende Geschichte erzählt: Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Ärger, Neid, Eifersucht, Angst, Sorgen, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst. Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit. Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?“ Und der Häuptling antwortet ihm: „Der, den du fütterst!“

A: Gebe ich dir absolut Recht, muss man aber auch, da will ich nochmal auf das Schattengesetz verweisen und zwar, dass man einfach auch akzeptieren muss, dass der schwarze Wolf da ist und dass der auch niemals weggehen wird, und dass es auch okay ist, dass der da ist und dass man dem auch Raum gibt, um sich mal zu entfalten, weil da haben wir wieder dieses Prinzip von Yin und Yang. Aber letztendlich ist diese Geschichte, das ist ja auch Yin und Yang, der schwarze Wolf, der weiße Wolf. Nur halt auch, dass es okay ist, dass der schwarze Wolf oder diese schwarze Seite da ist, und dass man die nicht ausradieren kann aus dem Leben. Also das ist vollkommen okay. Und das hat dann wieder viel mit Akzeptanz zu tun. Ich würde sagen in dem Sinne belassen wir es auch mit dieser coolen Geschichte am Ende. Also ich hoffe, dass Du, Hörer, da echt was rausziehen konntest und wenn Du da noch zusätzliche Inputs hast, schreib uns einfach eine Mail, das geht bei den Kontaktformularen auf unserer Website. Wir werden jetzt diese Facebook-Seite demnächst auch mal ordentlich auf Vordermann bringen du starten auch da immer rein mit Feedback und Anmerkungen zu den Folgen und dann würde ich sagen, belassen wir es hierbei und werden da jetzt glaube ich selber nochmal ein bisschen drüber nachdenken, über was wir hier gesprochen haben, weil da echt viel Mehrwert drin ist. Also das ist echt total interessant gerade.

F: Absolut. Ja, in diesem Sinne, ne? Bleibt in Balance.

A: Absolut, in dem Sinne wirklich mit Yin und Yang am Ende, bleibt in Balance und wir sprechen uns bei der nächsten Folge. Eure Mindpreneure.

F: Ciao!

A: Jo, ciao!